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2 Kommentare

  1. Sehr wahre Worte!
    Ich halte nicht viel von Alice Schwarzer, aber was hier passiert, ist nicht in Ordnung. Noch negativer behaftet als „Feministin“ ist das Wort „Emanze“ – was noch absurder ist, weil mir noch niemand sagen konnte, was Schlechtes daran ist, eine emanzipierte Frau zu sein – in welchem Kontext auch immer.

    1. Ja richtig – ich habe jetzt mal „emanzipiert“ nachgeschlagen:

      „Emanzipation stammt von dem lateinischen emancipare: einen „Sklaven oder erwachsenen Sohn“ aus der mancipatio, der „feierlichen Eigentumserwerbung durch Handauflegen“, in die Eigenständigkeit zu entlassen.

      Im 17./18. Jahrhundert erfolgte eine Bedeutungsverschiebung: Aus dem Akt des Gewährens von Selbstständigkeit wurde eine Aktion gesellschaftlicher und insbesondere politischer Selbstbefreiung (siehe auch Mündigkeit (Philosophie)); Ziel emanzipatorischen Bestrebens ist ein Zugewinn an Freiheit oder Gleichheit, meist durch Kritik an Diskriminierung oder hegemonialen z. B. paternalistischen Strukturen, oder auch die Verringerung von z. B. seelischer, ökonomischer Abhängigkeit, etwa von den Eltern. Heutzutage steht der Begriff häufig synonym für die Frauenemanzipation.“

      Ich würde mir ja emanzipierte Männer wünschen 😉

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